Zeitschrift Cultural and Human Geography: Space of Ideas, Memory and SymbolsHier auf der Gumgeo-Website. ru, alles scheint sein eigenes Leben zu führen – auch wenn das Magazin selbst derze...
Hier auf der Gumgeo-Website. ru, alles scheint sein eigenes Leben zu führen – auch wenn das Magazin selbst derzeit nicht veröffentlicht wird. Dies ist nicht nur ein weiteres wissenschaftliches Portal, nein. Dies ist der Ort, an dem der Raum nicht mehr nur aus Koordinaten auf der Karte besteht. Hier wird es zu etwas mehr. Ein Gefühl, eine Erinnerung, eine Emotion. Die Zeitschrift Cultural and Human Geography ist ein Versuch zu verstehen, wie ein Mensch die Welt um sich herum sieht. Wie er es interpretiert. Welche Bilder entstehen in Ihrem Kopf, wenn Sie eine Landschaft, eine Stadt oder einfach nur einen Winkel der Erde betrachten?
Was bedeutet Kulturgeographie überhaupt? Nun, es geht nicht nur um Flüsse, Berge und Ebenen. Hier geht es tiefer. Es geht um Symbole. Über Metaphern. Darüber, wie Menschen ihre Gefühle, Geschichten und Mythen mit Orten verbinden. Warum manche Orte heilig erscheinen, andere verlassen. Warum jede Stadt ihren eigenen Geist hat. Oder vielleicht mehr als eine?
Im Site-Archiv finden Sie Materialien für 2012-2013. Es funktioniert immer noch, wenn auch mit einer Pause. Doch die Arbeit geht weiter – durch Publikationen, die intellektuelle Spannung atmen. Zum Beispiel ein Artikel über die ethnischen Landschaften Podoliens. Oder eine Studie über die verborgene Stadt der Altgläubigen. Es scheint, dass jeder Text hier ein kleines Buch ist, das über etwas Wichtiges spricht. Über das, was mit einem Maßband nicht gemessen werden kann.
Besonders interessant ist, dass das Magazin nicht auf ein Land beschränkt ist. Er spricht vom Balkan, wo Identitäten wie Fäden miteinander verflochten sind. Über Indien, wohin die westliche Kulturgeographie kam, aber auf ihre eigene Weise reagierte. Es gibt Themen rund um Mode und die räumliche Freiheit der Frau – ja, auch auf der Ebene der Kleider. Das ist kein Witz. Hier ist alles ernst. Denn Kleidung ist auch eine Form, sich in der Welt auszudrücken.
Ein interessanter Punkt: Die Website ist mit zwei großen Projekten verbunden. Die erste ist die Erstellung eines Atlas mentaler Karten russischer Regionen. Das heißt, eine Karte, die keine Straßen zeigt, sondern aufzeichnet, wie die Menschen ihr Land im Allgemeinen sehen. Was bedeuten Städte, Flüsse, Wälder für sie? Und das zweite ist die Rettung der verlorenen russischen Toponymie im Ausland. Welche Namen verschwanden nach der Auswanderung? Wie können sie wieder ins Gedächtnis zurückgeholt werden? Es ist fast eine Archäologie der Worte.
Chefredakteur – Ivan Igorevich Mitin. Allein der Name wirft Fragen auf: Wer ist er? Woher kommt dieser Fokus? Aber ist es wichtig, alles auf einmal zu wissen? Die Hauptsache ist, zu spüren, dass hier Gedanken am Werk sind. Real. Tief. Kein Müll. Die Zeitschrift ist im RSCI und DOAJ enthalten, was bedeutet, dass sie anerkannt ist. Und das ist nicht nur eine Formalität.
Nun, vielleicht denken Sie: Warum sollte ich darüber lesen, wie Menschen den Wald wahrnehmen? Nun, weil jeder von uns auch Teil dieses Prozesses ist. Jeden Tag schaffen wir unseren eigenen Raum. Durch Erinnerungen. Durch Anhänge. Durch die Namen von Häusern, Straßen, Parks. Das sind keine leeren Worte. Das sind Teile unserer Seele.
Ich frage mich, wie viele dieser kleinen Geschichten bereits verloren gegangen sind? Wie viele Bilder sind spurlos verschwunden? Und wenn jemand sie aufschreiben und speichern würde, würde vielleicht klarer werden, warum wir bestimmte Orte so lieben. Warum kehren wir immer wieder dorthin zurück? Auch wenn da nichts ist. Weil alles da war.
Die Hauptthemen sind Kulturgeographie, Humangeographie, Kulturlandschaftsstudien, Stadtstudien, Regionalstudien, Philosophie und Raumsoziologie.
Ja, die aktuelle Ausgabe des Magazins ist gesperrt, aber die Website enthält ein vollständiges Archiv für 2012–2013.
Materialien im Zusammenhang mit dem Projekt „Erstellung eines Atlas mentaler Karten russischer Regionen“ sind auf der Gumgeo-Website verfügbar. ru.
Dies ist ein Projekt zur Wiederherstellung der Namen russischer Orte, die nach der Auswanderung verloren gegangen sind und in die Arbeit der Website einbezogen ist.
Ja, die Zeitschrift ist im Russian Science Citation Index (RSCI) und im Directory of Open Access Journals (DOAJ) enthalten.
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free-date: 2026-06-21
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