Hier ist wieder ein Live-LiveJournal – das, in dem jeder seine eigene Geschichte schreiben kann. Es gibt keine Vorlagen, keine automatisierten Inhalte, nur eine Person und ihre Gedanken. Auf der ...
Hier ist wieder ein Live-LiveJournal – das, in dem jeder seine eigene Geschichte schreiben kann. Es gibt keine Vorlagen, keine automatisierten Inhalte, nur eine Person und ihre Gedanken. Auf der Websitevakin. Livejournal. comSie können mehr als nur Blogbeiträge finden – es ist ein Ort, an dem Idealismus auf Realität trifft und die Erinnerung an die Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpft ist.
Anscheinend ist dies ein Idealist mittleren Alters, der immer noch glaubt, dass die Welt verändert werden kann. Seine Seite ist wie ein altes Notizbuch, das unter der Matratze hervorgeholt wird: voller Kleinigkeiten, Erinnerungen und manchmal seltsamer Gedanken. Aber darin liegt das Schöne. Er schreibt über Kiew, über den Maidan, über Geschichte, über Menschen – diejenigen, die hinter Ruhm verborgen oder vergessen, aber wichtig sind. Er hetzt nicht, schreit nicht, sondern spricht ehrlich. Manchmal ist es sogar leise, fast ein Flüstern, aber es klingt laut.
Die Einträge auf der Seite sind keine Werbegags. Es ist persönlich. Ein Beitrag ist beispielsweise den 60 beeindruckendsten Fotos von Konfrontationen in Kiew gewidmet. Ja, ja, genau diese Momente, in denen die Stadt gleichzeitig Schmerz und Hoffnung atmete. Der Autor hat sie sorgfältig chronologisch zusammengestellt. Kein Drama, nur Fakten. Und dann - +60 und Zusammenbruch. Es fühlt sich an, als ob man selbst ins Archiv kommt, die Kiste öffnet und darin die ganze Wahrheit steckt.
Ein weiteres Thema ist das Bulgakow-Museum. Hier beginnt die eigentliche Analyse. Frage: Sollte das Museum des russischen Kaisers geschlossen werden? Nun, erstens ist es kein eigenständiges Objekt – eine Zweigstelle des Museums für Geschichte Kiews. Und hier stellt sich die Frage: Ist es möglich, das Konzept einfach zu ändern, ohne die Gründe zu erläutern? Der Autor bezweifelt es. Fragt: Und wenn wir eine Person durch eine andere ersetzen, ist das dann fair?
Interessant ist, dass es dem Autor nicht so sehr um Schuldzuweisungen oder Verteidigung geht, sondern dass er darüber nachdenken möchte. Er erwähnt Listovnichy, Koshits – diejenigen, die längst vergessen sind. Aber wer sind sie wirklich? Warum müssen Sie sich jetzt an sie erinnern? Vielleicht, weil Erinnerung eine andere Art von Kampf ist?
Hier gibt es keine Trends, aber es gibt Menschen. Keine Berühmtheiten, sondern ganz normale Menschen, nur mit interessanten Schicksalen. Zum Beispiel ein Beitrag über ukrainische Musikstars, deren richtige Namen fast niemand kennt. Kamenskikh, Barskikh, Ognevich – sie alle wurden etwas Großes, aber wie waren sie vorher? Was für Eltern? Welche Kindheit? Das sieht alles etwas seltsam aus, aber plötzlich ist es sehr wichtig.
Es gibt sogar einen Artikel über Wissenschaftler. Ja, ja, diejenigen, deren Erfindungen überall sind. Igor Sikorsky, Hubschrauber, Riesenflugzeuge. Das alles kommt aus der Ukraine. Und jetzt ist er in den USA. Und wo ist sein Geständnis? Wo ist die Dankbarkeit? Es ist einfach geschrieben: in die USA ausgewandert. Keine Bitterkeit, keine Nostalgie. Nur eine Tatsache. Aber man hat das Gefühl, dass mehr dahintersteckt.
Und auch Repin. Derselbe Künstler, den sich Russland angeeignet hat. Und jetzt erkannte die finnische Galerie Ateneum es als ukrainisch. So was.Kein Lärm. Nur Dokumente, historische Fakten. Und hier noch einmal die Frage: Wer gehört wirklich zu wem?
Der Name kann entweder ein Pseudonym oder der Name des Autors sein. Es ist unklar, aber nach und nach wird klar, dass es sich nicht nur um einen Spitznamen, sondern um einen Teil des Bildes handelt. Möglicherweise vom Wort „wakina“ oder „vacant“, aber höchstwahrscheinlich ist es nur ein Name, der seit Beginn des Blogs erhalten geblieben ist.
Geschichte der Ukraine, Politik, Kultur, persönliche Erinnerungen, Museumspraxis. Auch Kiew, Maidan und Revolution werden oft erwähnt. Die Themen überschneiden sich, als ob alles ein Ganzes wäre.
Ja, die meisten Texte sind auf Russisch verfasst. Es gibt aber auch Beiträge auf Ukrainisch, insbesondere wenn es um lokale Ereignisse oder Kultur geht. Die Sprache verändert sich hier unmerklich, als wäre sie lebendig.
Die Website enthält keine Kontaktinformationen. Keine Links, Telefonnummern, E-Mail-Adressen. Nur die Möglichkeit, Beiträge direkt auf der Seite zu kommentieren. Vielleicht war es so beabsichtigt, dass die Kommunikation nur über Text erfolgen würde.
Im Allgemeinen funktioniert die Seite. Er lebt. Er atmet. Nicht ideal. Manchmal scheint es, dass die Idee noch nicht vollständig umgesetzt ist. Es fehlen Kommas. Manchmal wiederholst du dich. Aber das ist es, was es real macht. Dies ist kein Werbeportal. Dies ist ein Ort, an dem jemand schreibt, weil er muss. Oder vielleicht möchte er einfach nicht vergessen werden.
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Domain Name: LIVEJOURNAL.COM
Registrar: Regional Network Information Center, JSC dba RU-CENTER
Domain Status: client transfer prohibited
Creation Date: 1999-04-15T04:00:00Z
Registry Expiry Date: 2027-04-15T04:00:00Z
Updated Date: 2026-03-15T21:13:42Z
Name Server: NS2.RAMBLER.RU
Name Server: NS3.RAMBLER.RU
Name Server: NS4.RAMBLER.RU
Name Server: NS5.RAMBLER.RU
REGISTRAR Contact: Regional Network Information Center, JSC dba RU-CENTER
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